Wer bin ich?
Mein Weg begann nicht in einem geschützten Elternhaus, sondern auf der Straße. Seit meinem 18. Lebensjahr schlage ich mich alleine durchs Leben – ohne familiäre Unterstützung und ohne Sicherheitsnetz. Um mein Studium der Sozialpädagogik zu finanzieren, arbeitete ich im Bordell. Während andere über Theorien lasen, musste ich sie nachts auf der Straße und im Milieu überleben.
Ich bin mehrmals dem Tod entkommen und habe Situationen überstanden, die viele sich kaum vorstellen können. Psychiatrie und Traumatherapie kenne ich nicht nur aus Büchern, sondern aus eigener Erfahrung. Diese Abgründe haben mich gelehrt, die Mechanismen von Gewalt und narzisstischer Manipulation zu erkennen. Ich durchschaue Täter, weil ich ihnen selbst gegenüberstand und ihre Strategien gelernt habe zu verstehen.
Heute bin ich staatlich anerkannte Sozialpädagogin und zertifizierte Case Managerin. Vor allem aber bin ich eine Frau, die niemals aufgegeben hat – auch dann nicht, wenn Körper und Gesundheit an ihre Grenzen kamen. In meiner Arbeit vermittle ich das, was ich „Kobra-Energie“ nenne: Wachsamkeit, Klarheit und den unerschütterlichen Glauben an die eigene Freiheit.
Mein wichtigster Rat an jeden Grenzgänger lautet: Etwas darfst du niemals vergessen. Du darfst nie von der Welt da draußen Hilfe erwarten. Du musst immer tun, was das Beste für dich ist. Das ist das Wichtigste.
Gib niemals auf!
